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Sichtbarkeit von Komponistinnen im Internet – gewusst wo und wie!

 

"Dazu hab ich nichts gefunden" – "Noten sind so schlecht bestellbar" – "Wie kann ich gezielt Werke aus Frauenhand für meinen Chor finden?"

Diese Fragen und viele weitere sind mir im Lauf meiner Beschäftigung mit Komponistinnen immer wieder begegnet. Wie kann man etwas finden, das im Internet – und generell im Konzertleben – fast nicht sicht- oder erkennbar ist? Um Antworten auf all diese Fragen zu geben bzw. um herauszufinden, wo die Probleme liegen und wie man sie beseitigen kann, soll dieses Seminar dienen. Es richtet sich an Studierende, an Lehr- und Fachkräfte, an Kulturinstitute, Weiterbildungseinrichtungen, an Musiker_innen, Chorleiter_innen, Dirigent_innen und an alle Interessierte.

Grundlage dessen war das Symposium Unauffindbar? Komponistinnen im Digitalisierungszeitalter. Neue Ansätze der Dokumentation und Präsentation zum 8. Weltfrauentag/Tag der Archive 2014 im Archiv Frau und Musik in Frankfurt/Main, zu dem ich mich mit einem Vortrag einbringen konnte. Dieser Tag der Archive stand unter dem Motto Frauen – Männer – Macht. Welche Chancen und Möglichkeiten bietet das Internet zu historischen und auch aktiven Komponistinnen?

 

Sie lernen kennen:

  • (Frauen)Notenverlage und ihre Webseiten
  • Verwenden von Verlags-Suchmaschinen – die meisten Plattformen sind so eingestellt, dass man nicht nach Feminina suchen kann!
  • Repertoire sicher suchen und finden, richtig recherchieren – das Archiv Frau und Musik als bedeutende Quelle
  • Internet-Nachschlagewerke wie MUGI – Musik und Gender im Internet, FemBio und ihre Handhabung
  • Möglichkeiten und Probleme (Relevanz, Qualität) der Wikipedia – (gute) Artikel zu Komponistinnen finden, bearbeiten und selbst schreiben
  • u. v. m.

 

Dauer: ca. 90 Minuten als Vortrag mit Beamer/Internet

Kosten: 300 €, Anreise/Ü exclusive – auch Einzelsitzungen möglich oder in kleinem Kreis (75 € p.P.)

 


 

Wikipedia-Autor_in werden Frauengeschichte schreiben

 

"Dann google das eben" – "In der Wiki hab ich auch nix Gscheites gefunden" – "Diese Frau hat doch viel mehr verdient!!!"

Ein Nachschlagewerk, in das sich jede_r mit ihrem/seinem Wissen einbringen kann, um gemeinsam etwas Großes zu schaffen – klingt zunächst super. Es gibt noch keinen Artikel zu einer bestimmten Malerin/Künstlerin/Musikerin/Komponistin? Bereits bestehende Frauenbiografien sind viel zu kurz? Sie haben gravierende Fehler in Artikeln entdeckt? Sie sind ggf. selbst Komponistin und möchten sich endlich auch dort einbringen? Dann auf und in die Tasten gehauen ... aber ... so einfach ist das nicht!

Gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung als Wikipedia-Autorin (z. B. Barbara Kluntz, Lili Boulanger, musica femina münchen e.V. etc.) an Sie weiter.

 

Sie lernen kennen:

  • Anlegen eines Wikipedia-Profils
  • Relevanz-Kriterien für Artikel
  • Artikel-Recherche, Verwendung von Links, Einzelverweise richtig anbringen
  • Wikipedia-Textformatierung – schnelle Tricks
  • Hochladen von Bildern/Bildrechte zum Artikel
  • Mitdiskutieren – Mut zur Veränderung
  • Wikipedia-Sprache – Strukturen, Hierarchien und Probleme: gen. Maskulinum als Geschichtsverfälschung, Umgang mit Wikipedianer/innen, Wikipedia als Antifeminismus-Plattform, Wohin wenden bei Problemen?
  • u. v. m.

 

Dauer: ca. 90 Minuten als Vortrag mit Beamer/Internet

Kosten: 300 €, Anreise/Ü exclusive – auch Einzelsitzungen möglich oder in kleinem Kreis (50 € p.P./h)

 

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