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Hier finden Sie empfehlenswerte Bücher, Filme, Museen/Galerien, Werke etc. (Auswahl), die ich jedem/jeder ans Herz legen kann – zum Entdecken und Vorwärtskommen...Bücher, die ich selbst immer wieder gerne lese...Filme, die ich zigmal anschauen kann, ohne dass sie langweilig werden...Musik, bei der ich dahinschmelze...

Am liebsten lese ich Biographien (und ich liebe diese ph-Wörter), weil mich interessiert, wie Menschen in Zeiten von Kriegen, Zerstörung, aufblühenden Kulturen und Fortschrittlichkeiten gelebt haben, die trotz vieler Widrigkeiten ihr Leben gingen. "Lieber glorreich scheitern, als schäbig siegen", meinte schon Vita Sackville-West überzeugt – Rückgrat bewahren auch in unangenehmen Situationen.

Nur mit einigen wenigen sog. "historischen Romanen" kann ich etwas anfangen. Überzeugt haben mich bislang nur Die Säulen der Erde (Ken Follett) und Der Name der Rose (Umberto Eco) – eigentlich müsste man noch einen Unterschied machen zwischen "historischen Romanen" und "historisierenden Romanen"; das ist wie in der Musik der Unterschied zwischen "Volksmusik" und "Volkstümlicher Musik". Die "historischen Romane", die in einer Fülle auf den Markt geschwemmt werden, sind deswegen für mich nicht historisch genau genug, da sie z.B. mit frei erfundenen Dialogen arbeiten, die von den echten historischen Personen so wohl nie gesagt wurden. Es ist äußerst schwierig, diese Gratwanderung perfekt zu gestalten. Daher sind mir Geschichtsdokumentationen lieber als so mancher "historischer" bzw. historisierender Film. Leider sind oftmals Recherchen zu solchen Projekten nicht gewissenhaft genug – dazu braucht es fundierte historische Kenntnisse. Dieses Hintergrundwissen zu liefern bzw. zu vermitteln ist eine meiner Spezialitäten.

 

Sachbücher

  • Danielle Roster: Die großen Komponistinnen. Lebensberichte. Insel 1998.
  • Eva Weissweiler: Komponistinnen aus 500 Jahren. Eine Kultur- und Wirkungsgeschichte in Biographien und Werkbeispielen. Fischer 1981.
  • Linda Maria Koldau: Frauen – Musik – Kultur. Ein Handbuch zum deutschen Sprachgebiet der Frühen Neuzeit. Böhlau 2005.
  • Oliver Hilmes: Witwe im Wahn. Das Lebend der Alma Mahler-Werfel. Siedler 2004.
  • Thea Leitner: Skandal bei Hof. Frauenschicksale an europäischen Königshöfen. Piper 2015.
  • Thea Leitner: Schicksale im Hause Habsburg (Doppelband): Habsburgs verkaufte Töchter. Habsburgs vergessene Kinder. Ueberreuter 1995.
  • Brigitte Hamann: Elisabeth. Kaiserin wider Willen. Piper 1998.
  • Brigitte Hamann (Hg.): Kaiserin Elisabeth. Das poetische Tagebuch. Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften 1997.
  • Brigitte Hamann: Rudolf. Kronprinz und Rebell. Piper 1978.
  • Brigitte Hamann: Rudolf. "Majestät, ich warne Sie!" – Geheime und private Schriften. Piper 1979.
  • Elke Krasny: Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien. Metroverlag 2008.
  • Kirstin Börchers/Svenja Blocherer (Hg.): Ulmer Frauen haben eine Geschichte. Von tatkräftigen und klugen Frauen. talheimer 1992.
  • Ilse Schulz: Verwehte Spuren. Frauen in der Ulmer Stadtgeschichte. Thorbecke 2005.
  • Lotti Huber: Diese Zitrone hat noch viel Saft! Ein Leben. Edition diá 1990.
  • Barbara Hodgson: Die Krinoline bleibt in Kairo. Reisende Frauen 1650 bis 1900. Gerstenberg 2007.
  • Barbara Hodgson: Die Wüste atmet Freiheit. Reisende Frauen im Orient 1717 bis 1930. Gerstenberg2007.
  • Hermann Bausinger/Klaus Beyrer/Gottfried Korff (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. C. H. Beck 1991.
  • Attilio Brilli: Als Reisen eine Kunst war. Vom Beginn des modernen Tourismus: Die "Grand Tour". Wagenbach 2012.
  • Joseph Imrode/Erik Wegerhoff (Hg.): Dreckige Laken. Die Kehrseite der "Grand Tour". Wagenbach 2012.
  • Mick Conefrey: Frauen gehören nach oben. Die geheimen Ticks und Tricks reisender Frauen und Abenteurerinnen. Piper 2012.
  • Eckart Kleßmann: "Ich war kühn, aber nicht frevelhaft". Das Leben der Caroline Schlegel-Schelling. Lübbe 1992.
  • Margaret Alic: Hypatias Töchter. Der verleugnete Anteil der Frauen an der Naturwissenschaft. Unionsverlag 1987.
  • Angela Steidele: Geschichte einer Liebe. Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens. it 2013.
  • Angela Steidele: "Als wenn du mein Geliebter wärest". Liebe und Begehren zwischen Frauen in der deutschsprachigen Literatur 1750-1850. Metzler 2003.
  • Donna Leon: Über Venedig, Musik, Menschen und Bücher. Diogenes 2005.
  • Susanne Amrain: So geheim und vertraut. Virginia Woolf und Vita Sackville-West. suhrkamp 1998.
  • Jan Morris (Hg.): Reisen mit Virginia Woolf. Fischer 1999.

Belletristik (in Bearbeitung...)

Filme

  • Séraphine (Regie: Martin Provost, 2010). "Martin Provosts Film erzählt in einer Klarheit und stillen Schönheit, die so verzaubert wie das eindringliche Spiel seiner Hauptdarstellerin Yolande Moreau." – Eine Perle der biographischen Film-Erzählkunst über das erstaunliche Werk der fast vergessenen, lange verkannten Malerin Séraphine Louis. Mit sieben Césars ausgezeichnet, berührt mich dieser Film immer wieder. Auch in der Sparte der Malerei sind Frauen noch recht unsichtbar, Werke von Frauen z.B. im Louvre muss man suchen, da es (noch) keinen Führer dazu gibt.
  • Albert Nobbs (Regie: Rodrigo Garciá, 2013). "Eine atemberaubende Performance von Glenn Close" – Irland im 19. Jahrhundert: Albert Nobbs, Butler in einem kleinen Hotel, ist in Wahrheit eine Frau, die sich ihren Lebenstraum von Selbstständigkeit erfüllen will, der jedoch jäh zerstört wird...über Jahrzehnte versuchte Glenn Close, diese ihre Traumrolle zu realisieren. Herausgekommen ist ein einzigartiges Minenspiel an Contenance und Eleganz, das man atemlos verfolgt.
  • Picknick am Valentinstag (Picnic at Hanging Rock, Regie: Peter Weir, 1975). "Horror kommt nicht unbedingt in Form eines Herrn in Abendkleidung mit langen Eckzähnen, eines verstümmelten Leichnams oder eines Arztes, der ein Gehirn im Goldfischglas aufbewahrt. Er kann auch an einem sonnigen Tag geschehen, wenn sich kindliche Unschuld und Andeutungen einer unerforschten Sexualität verbinden und eine intensive euphorische Stimmung erzeugen, die einen in einen Zustand jenseits von Leben oder Tod versetzt. Solch ein Horror ist unaussprechlich, nicht etwa weil er so furchtbar ist, sondern weil er schwer fassbar bleibt und sich herkömmlichen Erklärungen und Definitionen entzieht." (New York Times) – Am Valentinstag des Jahres 1900 verschwinden auf mysteriöse Weise drei junge Mädchen und eine Lehrerin bei einem Ausflug eines Mädcheninternats zum Hanging Rock in Australien. Mehrere Suchaktionen verlaufen ohne Ergebnis. Schließlich wird eines der drei Mädchen gefunden, kann sich aber an nichts erinnern, was ihr die anderen Schülerinnen aber nicht glauben. Sarah, die bei dem Ausflug nicht dabei sein durfte, hält Miranda, eines der verschwundenen Mädchen, für eine Prophetin und liebt sie abgöttisch. Sie glaubt an ein übernatürliches Verschwinden. Diese Vorfälle sind der Ausgangspunkt für den Niedergang der Mädchenschule...auch das gleichnamige Buch von Joan Lindsay, auf dem dieser Film basiert, ist grandios. Selten erlebe ich es, wenn mir Buch und Film gleichermaßen gefällt.

Museen/Galerien (in Bearbeitung...)

Musik

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