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Fotografin: Edith Schmidt gen. SteinhoffFotografin: Edith Schmidt gen. SteinhoffSusanne Wosnitzka

 

Geboren 1977 in Ulm, aufgewachsen in Erbach/Donau

Schule Hauptschule Erbach, Realschule Erbach

Ausbildung zur Tischlerin und Möbelrestauratorin

Abitur 2000, Technische Oberschule Ulm

Ferienjob Theaterei Herrlingen/Schloss Erbach (Beleuchtung, Ton- und Bühnentechnik)                       

Studium der Musikwissenschaft an der Universität Augsburg bei Prof. Dr. Marianne Danckwardt, Prof. Dr. Franz Körndle und Prof. Dr. Johannes Hoyer

  • Musikwissenschaft (Hauptfach)
  • Europäische Ethnologie/Volkskunde
  • Klassische Archäologie
  • Kunstgeschichte (bis Zwischenprüfung)

 

Während des Studiums

  • einige Semester lang wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Musikwissenschaft. Aufgabenbereiche: Verwaltungsarbeiten, Zuarbeit für die Lehrstuhlsekretärin, Arbeits- und Rechercheaufträge der Professoren
  • Instrumentenbaukurs in Griechenland: Nachbau eines Silbermann-Clavichords (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Schulung und Anleitung weiterer Studierenden mit Einweisung in die Tischlerskunst
  • Spartierung einer Sinfonie des Komponisten Franz Xaver Pokorny (1729-1794; Nationalbibliothek Berlin) als Zuarbeit für ein Forschungsprojekt der Internationalen Leopold-Mozart-Gesellschaft

 

Praktika

  • 2004 – Carl-Orff-Institut München im Rahmen eines Symposiums
  • 2005 – Staatliches Institut für Musikforschung (SIM) Berlin und Musikinstrumentenmuseum (MIM) Berlin
  • 2009 – 7. Internationaler Violinwettbewerb Leopold Mozart

 

"Nebenher"

  • Seit 2005 Musikberaterin und Verkäuferin bei Fa. Musicland, Augsburg

 

Abschluss des Studiums 2009 mit der Note 1,9

  • Magisterarbeit Neue Erkenntnisse zur Musikgeschichte an der Barfüßerkirche zu Augsburg unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungen und Auswirkungen der Reformation bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

 

2005-2014

wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt Das Collegium musicum der Reichsstadt Memmingen. Edition der Protokolle von 1731 bis 1763 (Materialien zur Memminger Stadtgeschichte) unter Leitung von Prof. Dr. Johannes Hoyer im Auftrag der Stadt Memmingen.

  • Publikation in Arbeit

 

2009/2010

wissenschaftliche Hilfskraft am DFG-Projekt Das Regensburger Diarium von Dr. Dieter Haberl (Regensburg):

  • Dieter Haberl: Das Regensburgische Diarium (Intelligenzblatt) als musikhistorische Quelle: Erschließung und Kommentar der Jahrgänge 1760-1810, in: Stadt Regensburg (Hg.): Regensburger Studien, Bd. 19, Regensburg 2012. ISBN 978-3-935052-99-3.

 

2010-2013

freie Mitarbeiterin/Leitungsassistenz im Leopold-Mozart-Kuratorium Augsburg e.V. in der Organisation des Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart:

  • Vortrag zum Leben Nanette Streichers geb. Stein zur Anschaffung eines Flügels aus ihrer Wiener Werkstatt (ca. 1820) für das Leopold-Mozart-Kuratorium Augsburg e.V. mit Konzert (Julius Berger und José Gallardo) im Oktober 2009 im Rokokosaal der Regierung von Schwaben in Augsburg
  • Aufgabenbereich: Konzertorganisation und -betreuung für das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und das Interdisziplinäre Forum für künstlerische Interpretation unter der Leitung von Prof. Julius Berger (Konzerte mit Sofia Gubaidulina, Manuela Kerer, Evgenia Rubinova, Valérie und Pierre-Laurent Aimard, Jacob Shaw, José Gallardo, Linus Roth, Lluis Claret, Margarita Höhenrieder, Emmanuel Pahud, CelloPassionato, Catarina Carsten, Lena Neudauer etc.), Newslettergestaltung, Webseiten-Wartung, Vorbereitung des 8. Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart 2013: Teilnehmer/innen-Betreuung, Vorbereitung von Sitzungen und Konzerten, Archivierung, Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Vorjury – Prof. Petru Munteanu (Rostock/Hamburg), Prof. Christoph Henschel (Henschel-Quartett), Prof. Paul Roczek (Mozarteum Salzburg), Lektorat und Programmheftgestaltung u.v.m.

"Gäbe es doch mehr Veranstaltungen wie den Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart, die mit solcher Sorgfalt organisiert und von solcher Begeisterung und Hingabe an die nachkommende musikalische Jugend getragen sind." – Prof. Paul Roczek, Mozarteum Salzburg

 

2010/2011

freie Mitarbeiterin für das 60. Deutsche Mozartfest in Augsburg:

  • Recherchearbeit für das szenische Stück am 15. Mai 2011 "Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt..." – Wolfgang Amadé Mozart und Baron Gottfried van Swieten im Gespräch über Johann Sebastian Bach und dessen Söhne
  • Programmhefttext für das Nachtkonzert: Bach pur am 20. Mai 2011 mit Jehye Lee (Violine) und Gottfried Hefele (Klavier) im Festsaal des Schaezlerpalais

 

Oktober 2012

Verantwortung, Recherche und Durchführung der Ausstellung Musikleben in Ausburg zur Mozartzeit in zeitgenössischen Dokumenten im Rahmen des Symposiums Mozart interpretiert – interpretiert Mozart! zur feierlichen Semestereröffnung der Universität Augsburg im Goldenen Saal des Rathauses Augsburg, u.a. mit Prof. Christoph Hammer (University of Northern Texas, USA), Helmut Balk (Greifenberger Institut), Prof. Dr. Johannes Hoyer, Prof. Dr. Franz Körndle, Prof. Dr. Rudolf-Dieter Kraemer. Festredner: Prof. Dr. Ulrich Konrad (Universität Würzburg)

 

seit März 2013

freie Mitarbeiterin im Archiv Frau und Musik in Frankfurt/Main – größtes und bedeutendstes Archiv weltweit für Musik von Frauen: im Organisationsteam, als Redakteurin, Autorin und Lektorin der Fachzeitschrift VivaVoce, Ideengebung, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Webseiten-Administration

 

seit Oktober 2013

Musikberatung, Vorträge und Forschung im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit für musica femina münchen e.V. für die Ausstellung "Ab nach München!" Künstlerinnen um 1900 des Stadtmuseums München (11. September 2014 bis Ende Februar 2015) mit rund 600 Exponaten auf rund 750 m²: "Ab nach München!" schreibt Gabriele Münter 1901 in ihr Tagebuch – wie sie zieht es um 1900 zahlreiche junge Frauen aus dem In- und Ausland in die Stadt, die neben Paris als eines der großen Zentren für zeitgenössische Kunst gilt. Der Zugang zur Königlichen Akademie der Bildenden Künste ist Frauen zu diesem Zeitpunkt zwar noch verwehrt, doch bietet München mit der auf weibliche Eigeninitiative hin gegründeten Damen-Akademie und anderen Institutionen wie beispielsweise der Debschitz-Schule attraktive Alternativen zur Ausbildung im künstlerischen Bereich. Die Ausstellung gibt erstmals einen Überblick über das künstlerische Schaffen dieser Frauen. Gezeigt werden Arbeiten bekannter wie unbekannter oder in Vergessenheit geratener Künstlerinnen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Möbelkunst, Schmuck, Glas, Keramik, Porzellan, Textilien, Fotografie und Musik. Vorträge von mir zu Ethel Smyth in ihrer Münchner Zeit, zu Vilma von Webenau als erster Arnold-Schönberg-Privatschülerin (mit vier deutschen Erstaufführungen!) sowie Moderation des ausverkauften Abschlusskonzerts im Stadtmuseum.

Derzeit bei mfm in Arbeit: Restaurierung des Grabmals für die Liszt-Schülerin (einst eine der besten Pianistinnen Europas) und Komponistin Sophie Menter (1846-1918) | Münchner Erstaufführung des Dokumentarfilms Nadia Boulanger – Mademoiselle (1977) in einem Münchner Kino (mit Vortrag und Konzert) | In Zusammenarbeit mit Tonicale Event München Support der Wiederaufführung der Oper La liberazione die Ruggiero dall'isola d'Alcina (1625) im Herkulessaal mit dem belgischen Huelgas Ensemble (1. Februar 2016) |


Vereinsmitglied bei:


Veröffentlichungen

  • VivaVoce Nr. 96 - Magazin des Archivs Frau und Musik Frankfurt/MainVivaVoce Nr. 96 - Magazin des Archivs Frau und Musik Frankfurt/MainWikipedia-Artikel zu Susanna Jacobina Jungert (Augsburger Sängerin, 1741-1799  Hauptautorin), Barbara Kluntz (Ulmer Komponistin, 1661-1730 Hauptautorin), Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848, Abschnitt "Die Komponistin" Hauptautorin dieses Abschnitts), Lili Boulanger (1893-1918 Hauptautorin), musica femina münchen e.V. (Hauptautorin) und vielerlei weitere Ergänzungen z. B. zu Salonnièren, Maria Theresia Paradis, Louis Braille, Sankt Marxer Friedhof, Carola Neher, Tango, Erika Mann, Augsburg/Personen, Sebastian Sailer, Musik für Violoncello, Ulmer Münster, Liste von Komponistinnen, Marie Antoinette, Sophie von La Roche, Apollosaal (Wien), Elise Bürger, Angelica Catalani etc.
  • Fressen und gefressen werden – Interview mit der Komponistin Helena Winkelman anlässlich der Uraufführung ihrer Komposition Bandes dessinées, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 95, 3/2012, S. 7-12.
  • Tiersinnige Musikakzente: Helena Winkelman, in: CU(L)T Kunst + Literatur, 1/2013, S. 33f.
  • Die unvollendete Prinzessin. Lili Boulanger zum 120. Geburtstag, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 96, 2/2013, S. 2f.
  • Mit vielen kleinen Schritten zum Großen – Dr. Meret Forster im Gespräch, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 96, 2/2013, S. 7-11.
  • Das Komponistinnen-Klavier – eine heitere Begegnung in Fem-Dur in mehreren Sätzen, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 96, 2/2013, S. 25f.
  • Vergessener Weltstar – Inge Brandenburg neu entdeckt, in: CUL(T) Kunst + Literatur, 2/2013, S. 39.
  • "Music lieb ich solang ich leb" – Barbara Kluntz, bedeutendste Komponistin Süddeutschlands um 1700, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 97, 3/2013, S. 2-4.
  • Vom Licht in der Tiefe der Menschen – Julius Berger im Gespräch, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 97, 3/2013, S. 5-8.
  • "Music liebend und übend". Komponistinnen und musikschaffende Frauen in Augsburg, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 98, 1/2014, S. 2-5.
  • "Music lieb ich solang ich leb" – Barbara Kluntz, bedeutendste Komponistin Süddeutschlands um 1700, in: Schweizerischer Katholischer Kirchenmusikverband SKMV (Hg.): musik&liturgie, 139. Jg., 5/2014, S. 10-12.
  • Vilma Weber von Webenau – verwehte Spuren?, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 99, 2/2014, S. 2-5.
  • Ethel Smyths Leipziger Briefe, in: Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main (Hg.): VivaVoce Nr. 99, 2/2014, S. 6f.
  • "Gemeinsame Not verstärkt den Willen". Musikerinnen-Netzwerke in Wien, in: Freia Hoffmann (Hg.): Musikerinnen-Netzwerke im 19. Jahrhundert (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts, Bd. 10), Oldenburg 2015, S. 127-146 [im Druck befindlich].
  • The March of the Women – Suffragetten-Taten fürs Pantoffelkino, in: Terre des Femmes/Städtegruppe Rhein-Main (Hg.): Webseite (Blogbeitrag). Frankfurt/Main 2017.

 

Weiteres Interessantes

  • Interview über mich und meine Arbeit/Berufung (Kommboutique by Gaby Feile)
  • Ich bin Speakerin!
  • Interview über meine Arbeit/Berufung mit dem L.I.S.A.-Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung
  • Interview über meine Arbeit, über Frauen in der Kunst und das Archiv Frau und Musik auf WhatIf_blog.com

 

Zur Zeit in Arbeit

  • Dissertation: Die Goldene Traube – Zentrum der bürgerlichen Musikausübung in Augsburg zwischen 1746 bis zum Ende der Reichsstadtzeit. Eine kommentierte Quellenpublikation und Rekonstruktion anhand des Augspurgischen Intelligenz=Zettels, der Augspurgischen Ordinari Postzeitung und Augspurgischen Ordinären Zeitung.
  • Das Collegium Musicum Memmingen. Protokolle des 18. Jahrhunderts. Eine Veröffentlichung der Stadt Memmingen.

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