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Fotografin: Edith Schmidt gen. SteinhoffFotografin: Edith Schmidt gen. Steinhoff

„Jede Frau sollte mindestens ein Jahr lang Frauengeschichte studieren, egal, was sie sonst macht. Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat.“ (Dr. Gerda Lerner)


Es hat mich verändert, zu wissen, dass ich – nicht nur als Mensch, sondern als Frau – eine Geschichte habe. Dass Frauen eine Geschichte haben. Dass es auch Frauengeschichte gibt. Geschichte und Geschichten haben mich von klein an begeistert und fasziniert – wie hat sich das Leben entwickelt, dass es so ist, wie es heute ist? Wie haben die Menschen früher gelebt? Allerdings ist mir erst mit Beginn meines Studiums der Musikwissenschaft an der Universität Augsburg aufgefallen, dass die Geschichte, die mir bislang vermittelt worden war, arm an Frauen war.

Warum fehlten sie? Warum waren ihre Leistungen und ihr Anteil an der Geschichte (schließlich bestand die Welt auch schon vor 300 Jahren und schon ziemlich schon immer zu nahezu gleichen Teilen aus Männern und Frauen) kaum der Rede wert? War vor allem ihre Musik etwa so schlecht, dass niemand sie hören wollte? Ich begann zu recherchieren und stieß schnell auf einen riesigen Kosmos an Frauengeschichte, der zwar da war, den aber kaum jemand zu nutzen schien. Aus diesen Impulsen heraus entwickelte ich noch im Studium meine eigene – heute 15teilige – erfolgreiche Vortragsreihe zu Komponistinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, die jedes herkömmliche Vortragsprogramm ergänzt und bereichert.

Mit meiner Passion und Arbeit setze ich mich auch in verschiedenen Vereinen* ein, die Grundgesetzbestimmung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ (Art. 3, Abs. 2) umzusetzen. Meine Spezialgebiete sind vor allem das kulturelle Leben im süddeutschen Raum des 18. Jahrhunderts, Komponistinnen- und Frauenforschung sowie Lesbengeschichte. Vielfach überschneiden sich diese Fokussierungen – mit meiner Gabe und meinem Gespür für verborgene Querverbindungen konnte ich bereits so einiges ans Tageslicht holen, das sonst ungeachtet in der Versenkung geblieben wäre.
Als Fachfrau bin ich national und international als Dozentin und Rednerin gefragt. Meine Auftraggeberinnen und -geber reichen von Frauenakademien, Universitäten und Musikhochschulen (Augsburg, München) bis hin zu Museen.

Mit welcher Geschichte kann ich Sie begeistern?

Meine ausführliche Vita finden Sie hier.

 



Mozartgemeinde Augsburg e. V. (2. Vorsitzende) 2010/2011 als Nachfolgerin von Helmut Haug | Deutsche Mozartgesellschaft e. V. (wissenschaftliche Beirätin seit 2010/2011) | Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg e. V. | Internationale Ethel-Smyth-Gesellschaft/International Ethel Smyth Society e. V. (bis zur Auflösung des Vereins 2016) | musica femina münchen e. V. (im Vorstand seit 2012)

Interviews mit mir:
Interview über mich und meine Arbeit/Berufung (Kommboutique by Gaby Feile) | Interview über meine Arbeit/Berufung mit dem L.I.S.A.-Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung | Interview über meine Arbeit, über Frauen in der Kunst und das Archiv Frau und Musik auf WhatIf_blog.com | Ein Gastblogbeitrag für Gaby dos Santos' (Münchner Kulturschaffende) jourfixe-Blog über meine Arbeit für das Archiv Frau und Musik

Meine derzeitigen Forschungsinteressen (noch privater Natur):
Als eine von nur ca. 3 Forscherinnen weltweit auf Spuren des Lebensrätsels von Vilma Weber von  Webenau (1875-1953), wohl erster Arnold-Schönberg-Kompositionsschülerin (Veröffentlichung meiner bisherigen Forschungsergebnisse durch das Sophie-Drinker-Institut, Bd. 12) | Frühe Frauenbewegungen 1750-1850: Von mir entdeckte Funde verdichten sich hin zu Indizien, dass wir nicht erst in der zweiten bzw. dritten Frauenbewegungswelle sind, sondern bereits mindestens in der sechsten oder siebten. Siehe dazu auch mein Vortrag "Die Löwinnen von Paris – Frauen in Hosen an vorderster Front"

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