Augsburger Komponistinnen | Vortrag in Augsburg

Sophie Schröder, Lithographie von Joseph Kriehuber 1828 © Wikimedia.Commons gemeinfrei
Sophie Schröder, Lithographie von Joseph Kriehuber 1828 © Wikimedia.Commons gemeinfrei

Augsburger Komponistinnen und Musikerinnen | Vortrag
Mittwoch, 8. Mai 2020 | Haus St. Ulrich Augsburg | 19:30 Uhr
⇒ verschoben auf Montag, 1. Februar 2021!
⇒ verschoben auf Donnerstag, 14. Oktober 2021!

“Modern sein heißt für die Frau” (hist. Zitat), einen Stellenwert und auch einen Platz in der Geschichte Augsburgs zu haben. Begeben Sie sich mit der Augsburger Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka auf die Spuren Augsburger Frauenmusikgeschichte und besonders zu musikschaffenden Frauen wie Erna Woll (Augsburger Kyrie 1984), Anna von Schaden (als Pianistin am Hof von Oettingen-Wallerstein angestellt, Förderin von Ludwig van Beethoven), Nannette Streicher geb. Stein (die auch Beethovens Klavierbauerin in Wien war), Hortense de Beauharnais (ehem. Königin von Holland) oder der bislang völlig unbekannten Augsburger Sopranistin Susanna Jacobina Jungert (Schülerin von Johann Gottfried Seyfert) und zu unbekanntem Neuen über die Goldene Traube als DAS Zentrum bürgerlicher Musikausübung in Augsburg zur Mozartzeit und darüber hinaus: Clara Schumanns Konzert- und Übernachtungsort in Augsburg ist nun bekannt!

Neueste Funde aus historischen Tageszeitungen brachten mehr in Augsburg wirkende Komponistinnen und Musikerinnen ans Tageslicht als gedacht und bislang bekannt! Auch das Wirken Sophie Schröders (Schauspielerin/Sängerin) und vieler weiterer am damaligen Augsburger Stadttheater wirkenden Frauen wird beleuchtet und die Theatergeschichte neu aufgerollt.

Genaueres zu diesem Vortrag bzw. Link zur Veranstaltung wird zu gegebener Zeit noch geliefert.

Eine Veranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB)

+++abgesagt+++ Frauenmusikgeschichte: Ein Überblick | Vortrag in Stuttgart

+++abgesagt+++
Frauenmusikgeschichte: Ein Überblick | Vortrag

Freitag, 25. September 2020 | SARAH Frauenzentrum, Johannesstr. 13, 70176 Stuttgart, 20:00 Uhr, Eintritt 8 € (erm. 6 €)

Komponistinnen – eine „seltene Spezies“? Jeder kennt Haydn, Mozart, Beethoven – es braucht nur den Nachnamen, um zu wissen, woran man ist. Aber wer kennt Mayer, Boulanger, Strozzi? Wir sind umgeben von Kunst, Kultur und Musik, aber wessen Kultur erleben wir eigentlich, wenn wir bewusst oder unbewusst davon umhüllt werden? Was davon nehmen wir wahr? Welchen Anteil hat die Frauenmusikgeschichte an der gesamten Kulturgeschichte? Welchen besonders die Komponistinnen? Und warum bekommt man davon so wenig mit?

Dieser Vortrag soll die Lust auf Unbekanntes wecken, auf unbekanntes Schönes, Hochwertigstes, Gleichberechtigtes auch im Sinne von Gleichwertigkeit – als höchst Wissenswertes, gerade auch, wenn es um Wissensvermittlung im Unterricht geht. Wenn es darum geht, dass auch Kinder tolle weibliche Vorbilder haben können.

Gehen Sie mit auf eine Zeitreise vom 8. Jahrhundert bis heute: Was trug dazu bei, dass die Leistungen von Frauen so unsichtbar gemacht wurden? Wo und wann lagen die Schwerpunkte hin zu einer Wendung im Musik- und Gleichberechtigungsbewusstsein? Was ist noch zu tun auf diesem Weg? Was haben die concerti delle donne mit den Spice Girls zu tun?

Alle weiteren Infos zu dieser Veranstaltung, zu Barrierefreiheit und Corona-Regeln finden Sie direkt auf der Website des SARAH

BR-Klassik: Frauenmusiknetzwerke – Interview

+++EIL+++
Mittwoch, 3. Juli 2019, zwischen 06:30 und 07:00 Uhr kann man mich in BR-KLASSIK in “Allegro” hören zum Thema: “Warum gibts so wenig Frauenmusiknetzwerke” und man eigentlich fragen muss: Es gibt viele, aber warum kennt man sie nicht?
 
Soll dann auch im Anschluss in der Mediathek zur Verfügung stehen…